Von Moskau als Weltmeister zurück nach Merzig
KCM-Sportlerinnen mit Nationalmannschaft erfolgreich bei Drachenboot-WM

 

Elisabeth Rauch (3x Gold, 3x Bronze) und Heidi Wurzer (3x Gold, 2x Bronze) vom Kanu-Club Merzig (KCM) haben sehr erfolgreich an den ICF Welt-Drachenboot-Meisterschaften 2016 in Moskau teilgenommen. In gleich drei Rennkategorien wurden sie gemeinsam Weltmeisterinnen.

 

Dabei war der Weg nach Moskau lang und anstrengend: Bereits im Oktober 2015 fand die erste Sichtung für die WM bei der Regatta in Wiesbaden-Schierstein statt. Alle Bewerber nahmen an verschiedenen Trainingseinheiten im Drachenboot teil und mussten ihre Fitness gleich in mehreren Disziplinen beweisen.

 

Zunächst wurden Technik und Leistung geprüft. Dabei waren die Distanzen Sprint (100m) und Kurzstrecke (500m) im Outrigger, einem Einsitzer-Kanu mit seitlichem Ausleger zu fahren. Das Ticket für Moskau konnte dann im Frühjahr in Heilbronn gelöst werden. Hier wurde die Physis mit Kraft- und Ausdauertests auf Herz und Nieren geprüft. Aus ursprünglich rund 240 Bewerbern formierte sich nach diesen Outrigger- und Athletiktests ein Kader aus 138 Sportlern.

 

Es folgten noch mehrere Trainingslager in Mergozzo (Italien), Heilbronn, Wiesbaden und Brandenburg.

 

Sportlich top vorbereitet folgte die Reise nach Moskau vom 05.-12. September, begleitet von 23 Betreuern, Teamarzt, Physiotherapeutin und Dolmetschern. Bei den Visa hingegen wurde es noch einmal knapp: Obwohl rechtzeitig beantragt, waren nicht alle Reisepässe beim letzten Trainingslager zurück, sondern kamen erst zwei Tage vor Abflug an und wurden am Flughafen ausgeteilt. Auch Heidi Wurzer war hiervon betroffen, konnte aber Ihren Pass inklusive Visum in Frankfurt in Empfang nehmen.

 

Montagmorgen war dann Abfahrt mit dem Ziel Teamhotel. Hier traf sich die gesamte Mannschaft, die von den Flughäfen München, Düsseldorf, Frankfurt und Berlin angereist kamen zur Teambesprechung. Während der gesamten Reise gab es über alle 16 teilnehmenden Nationen leider auch Magen-Darm-Probleme. Besonders schlimm hatte es die Kanadier erwischt, die die Hilfe des deutschen Teamarztes sehr gerne annahmen.

 

Dienstag konnte sich jeder auf eine Stadtrundfahrt in Moskau freuen. Im Anschluss fand die erste Trainingseinheit auf der späteren Regattastrecke statt. Diese war ein besonderes Highlight: Angelegt 1980 als Olympia-Regattastrecke und 2014 nochmal komplett überholt, präsentierte sich die Anlage mit Blick auf die Skyline von Moskau in einem top Zustand. Doch es gab noch zwei weitere Highlights: Um die Strecke gegen eventuelle Seitenwinde abzuschirmen war entlang der gesamten Strecke ein Gerüst aufgebaut, das mit Stoff und Planen bespannt war. Dazu konnten Teilnehmer und Zuschauer während der Rennen die Ereignisse auf der Strecke auf unzähligen Monitoren von der gesamten Anlage aus verfolgen. Zwischen Hotel und Strecke wurden Shuttlebusse eingesetzt, die aufgrund des immensen Verkehrsaufkommens zwischen 30 und 75 Minuten benötigten.

 

Der Mittwoch begann mit zwei weiteren Trainingseinheiten. Die Pause wurde für eine Führung im Kreml genutzt. Am Abend folgten die Eröffnungsfeier sowie mannschaftsinterne Feierlichkeiten anlässlich des Geburtstages von Elisabeth Rauch.

 

Von Donnerstag bis Sonntag fanden die Wettkämpfe (Vor-, Zwischen- und Entscheidungsläufe) statt; am Sonntag wurde mit der offiziellen Abschlussfeier ein großartiges Sportereignis offiziell beendet.

 

Die deutsche Nationalmannschaft ließ sich das Feiern des Erfolges (8x Gold, 21x Silber, 11x Bronze aus 61 Entscheidungen) natürlich auch nicht nehmen, bevor sie am frühen Montagmorgen wieder die Heimreise antrat.

Trommler und Greenhorn Astrid
Trommler und Greenhorn Astrid

 Fest am Fluss in Saarlouis am 04.09.16

 Ein aufregender Tag liegt hinter uns, dem Team ganz neuen Team „KCM and the Greenhorns“. 

Gestartet in Merzig mit Kai als Busfahrer und  Aushilfs-Logistiker sammelten wir zum ersten Rennen in Saarlouis unsere wahrhaft  bunte Mannschaft ein.

 Außer den paar altgedienten Paddlern wurden wir verstärkt durch Freiwillige aus der Lehrerfraktion, unserem Paddelneuling Andreas, Lorenz aus der Jugendabteilung und dem geliehenen Alfred von Saarlouis. Nicht zu vergessen, unsere Trommelfrau Astrid, sonst immer mit Fotoapparaten bewaffnet, jetzt aber zur Verdeutlichung unserer Ambitionen ausgestattet mit den „Grünen Hörnern“ – halt Greenhorns - . 

Unser Motto für diese Rennen hat sich bis zum Schluss bewahrheitet: Wir wollen Drachenboot fahren, gewinnen können die anderen! Und dieses Ziel haben wir vollständig erreicht. 

Vergessen werden die uns so schnell nicht, diese laut „m-uh“ schreiende , immer gut gelaunte Truppe, die als Fazit des Tages sagen kann, auf Platz 13 kann man viel gewinnen: und zwar Abstand! 

Doch der sportliche Aspekt war nicht das Ausschlaggebende für diesen Tag: wir wollten erreichen, dass unsere Neulinge über ihr Debüt am Stadtfest noch zum Beginn der Wintersaison etwas Regattaluft schnuppern können. 

Am Ende eines aufregenden Tages,  der mit einem ausgiebigen Frühstück beginnt, stellt sich nur noch die Frage:

Langt´s oder langt´s nicht?

Für uns, das Team  “KCM äntze Greenhorns“, hat`s gelangt!          Danke euch allen. 

Karchimedes-Drachen Beckingen:

Sieger der Herzen beim Völklinger Saarland- Schul-Cup im Drachenbootfahren. 

Gemeinsam gekämpft, sich gemeinsam geärgert, gemeinsam unterlegen, aber Spaß gehabt, als Gemeinschaft erfolgreich und an Erfahrungen reicher. Das wäre das knappe Fazit der Drachenbootregatta vom Samstag, dem 11. Juni, in Völklingen, an dem die Friedrich-Bernhard-Karcher-Schule Beckingen zum ersten Mal teilnahm. 

Wasser von oben und Wasser von unten, so begann der Wettkampf am frühen Nachmittag. Nachdem der Team-Point von uns erobert worden und die Mannschaftsbesprechung erfolgt war, konnten die aufgeregten Drachenbootfahrer/innen um kurz nach 14 Uhr ihre ersten 180 Meter Sprint in Angriff nehmen. Aufgrund der ungünstigen Regelung, dass Boote mit Zehner-schülern in der höheren Wettkampfklasse starten mussten, war uns nach dem ersten Rennen klar, welches wir knapp verloren, dass harte Arbeit auf uns zukommen würde. Dies bestätigte sich in den beiden weiteren Rennen, in denen wir nicht den Rhythmus fanden, der für einen sportlichen Erfolg notwendig wäre. 

Was bleibt, ist die sportliche Erkenntnis, dass sich an diesem Tag die anderen Mannschaften einfach stärker, professioneller präsentierten und wir für die nächste Regatta am Merziger Hafenfest einige Trainingsstunden mehr brauchen werden. 

Was zudem bleibt und eine viel wichtigere Erkenntnis darstellt, ist die Erfahrung, dass es Spaß gemacht hat, sich ein Wir-Gefühl entwickelt hat, deutsche mit syrischen Schüler/innen gemein-sam in einem Boot saßen, alle Gefühle gemeinsam durchlebten, wir leidenschaftlich mitfie-bernde Eltern als Fans sowie einen tollen KC Merzig als personelle, sportliche und logistische Unterstützung („Danke Moni, danke Volker, danke Kai, danke Heidi für die weltmeisterliche Anleitung!“) an unserer Seite wussten und … in den nächsten Rennen, am 2. Juli, auf dem Merziger Hafenfest, wieder angreifen werden, um uns dieses Mal mit den „Erwachsenen-Booten“ zu messen. 

Are you ready? – Attention! – Go!

Die Drachenkapitäne: Markus Feichtner, Katrin Schneider und Simon Kraus 

Download
Wintertraining 2015/2016 und das Langstreckenrennen 2016
Bericht KCM Drabo Team.pdf
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KCM Team beim Rennen in Völklingen 9.5.2015

Ein Dutzend Paddler in Völklingen

Unser Rennen in Völklingen war schon aufregend  in der Vorplanung.  Zuerst hatten wir viele Paddler auf der Teilnehmerliste stehen und dann  wurden es vor dem Rennen  immer weniger. So feierte Katrin vorab Muttertag, Klaus war in München.  Markus I war über den Tag in KL und wollte nachmittags kommen, Markus II wollte kein 2000 Meter Rennen fahren, Steffi war auf Lehrgang in Homburg und kündigte sich für 16.00 Uhr an. Zum Schluss waren wir nur noch 9 Paddler.

So wollten wir uns beim Rennen einen 10. Mann, Frau oder was suchen. Also schrieb Moni an unsere verbliebenen  Sportler: „ An der Raststätte Lisdorf laden wir uns dann noch den 10. Paddler ein“. Unser Till (Paddler in Ruhestand) schrieb: „Er steht dann an der Tanke“. Brauchte er nicht, denn er durfte dann doch mit seiner Frau Elisabeth mitfahren.

Eine kleine Umstellung wurde noch in der Position der Trommlerin gemacht. Waltraud war jetzt eine Paddlerin und Volker´s Tochter Jule feierte pünktlich zum Regattatag ihren 14. Geburtstag als Trommler.

So standen wir zum ersten Lauf bereit - 10 Paddler mit 50 % Frauenanteil, für Nichtmathematiker 5 Frauen. Das ist schon ein ordentlicher Frauenanteil bei einem OPEN Rennen, denn hier fahren fast nur Männerteams.

Vor dem 1. Lauf lernten wir noch was: Den Start, denn Markus Wiesen, Till (Wiedereinsteiger) und  Holger und Kai (Neueinsteiger) probierten den ersten gemeinsamen Start.

Zum Rennen hier ein kleiner Kurzbericht von Moni:
„Nachdem wir am Samstag in Völklingen alle Prognosen vollständig bestätigen konnten (1.wir waren dort, 2.wir haben an allen Rennen teilgenommen, 3. Wir haben nie die gute Laune verloren!).“

Und noch eine kleine Bemerkung von mir: Steffi kam genervt von ihrem Lehrgang und stieg ins 3 Rennen ein und ersetzte Till. So waren 6 Frauen im Boot (diesmal ohne Prozentangabe).

Und dann kam das 2.000 Meter Rennen Till machte sich bereit  für das Rennen  und da kam Markus I locker und die Ecke mit seinem Holzpaddel fest im Griff. Sorry Till, erst schmeißt dich Steffi beim Kurzstreckenrennen raus und jetzt Markus I. Aber wenigstens hat dir Markus II  Gesellschaft geleistet.

Beim 2.000 Meter Rennen verbesserten  wir unsere Platzierung vom 175 Meter Rennen vom 10.auf den 9. Platz (es waren 9 Plätze zu vergeben).  Alle teilnehmenden Teams waren uns sehr dankbar, weil wir ohne Androhung von Strafe freiwillig den letzten Platz belegten, und sie somit in der Skala „eins“ nach oben rutschen durften.

 Aber, die Platzierung ist  egal!

Unsere Neueinsteiger Steffi, Holger, Markus I und Kai und Wiedereinsteiger Till und Markus II. hatten endlich  ein Drachenbootrennen nach dem Training. Ein Dutzend Paddler hatten viel Spaß und einen Sonnenplatz am Saarufer beim Weltkulturerbe.

Volker


13 x Dt. Meistertitel für KCM Drachenbootfahrer

Bei der Dt. Meisterschaft auf der Regattastrecke in Duisburg, war das Team der Neckardrachen wieder das Team was am meisten abräumte. 4 Paddler vom KCM waren im Team der Neckardrachen.

Philip Sonntag

200 m Junioren, Mixed, Bronze

500 m Junioren, Mixed, Bronze

2000m Junioren, Mixed, 4 Platz

Julia Schramm

Premier Frauen

200m, Gold

500m, Gold

2000m, Gold

Elisabeth Rauch

200m, Premier Frauen, Gold

200m, Masters Mixed,. Gold

200m, Smallboot, Masters, Frauen, Gold

500m, Masters Mixed, Gold

2000m, Masters Mixed,. Gold

2000m, Premier Frauen, Gold

Heidi Wurzer

200m, Grand Dragon Mixed.,Gold

200m, Smallboot, Masters Frauen,. Gold

500m ,Grand Dragon Mixed,. Gold

2000m, Grand Dragon Mixed, Gold

10 x Gold für KCM Drachenbootfaherinnen

 

Elisabeth, Julia und Heidi waren bei der European Club Crew Championships (Club-Europameisterschaft) in Hamburg mit den Neckardrachen.

 

Viele Rennen haben sie bestritten, und

viele Titel haben sie wurden gewonnen.

 

Elisabeth

6. x Gold in :

2000m Ü40 mix

2000m premium damen

200m Ü40 mix

200m premium damen

200m Ü40 damen small boot

500m premium damen.

 

Julia 3 x Gold:

2000m premium damen

200m premium damen

500m premium damen.

 

Heidi: 1 x Gold

2000m mix bronze

2000m open silber

200m mix bronze

500m mix Gold

500m Ü40 small boot Silver.

 

Wir, der Kanu-Club Merzig gratulieren unseren erfolgreichen Drachenbootfahrerinnen Elisabeth, Julia und Heidi.

 

Für den Kanu-Club Merzig

Moni und Volker

Erfolge für KCM Kanuten bei der Dt. Meisterschaft Drachenbootlangstrecke

 

Bei nasskaltem Wetter fuhren 4 Kanuten vom Kanu-Club Merzig auf der 11.000 Meter langen Strecke in Wiesbaden-Schierstein auf die vorderen Podestplätze.

 

Die Elisabeth Rauch und Heidi Wurzer wurden Deutsche Vizemeister in der Klasse Master Mix. Julia Schramm kam im dem Senioren Mix Team auf den 4. Platz.

 

Neu bei den Drachenbootfahrern ist Phillip Sonntag. Der Slalomkanute wurde mit seinem Team Green Dragon Deutscher Vizemeister der Junioren Mix.

 

Trainingszeiten der KCM Drachenbootsportler:

Mittwoch von 18.00 – 19.30 Uhr und Freitag von 17.00 – 18:30 Uhr.


Dt. Drachenbootmeisterschaft Hamburg 2012,

Heidi, Elisabeth und Julia erfolgreich

 

Bei der erstmals gemeinsam ausgetragen Drachenbootmeisterschaft von DKV und DDV nahmen 111 Teams teil.

 

Heidi und Elisabeth fuhren für die erfolgreichen Neckardrachen, die allein 9 Dt. Meistertitel, 6 Vizemeister und 3 dritte Plätze errangen.

 

Elisabeth errang:

Dt. Meister, Master Mix 200 m

Dt. Meister, Damen Premium 200 m

Dt. Meister, Master Mix 500 m

Vize Meister, Damen Premiuim 2000 Meter

 

Heidi errang:

Dt. Meister, Ü50 Mix 200 m

Dt. Meister, Ü50 Mix 500 m

Dt. Meister, Ü50 Mix 2000 m

 

Leider mußte Julia für Drag Atack Wuppertal starten.

Mit ihrem Team kam sie auf den 4. und 5. Platz  

 

Für den KCM gratuliert

 

der Vorstand des KC-Merzig e.V.

 

Volker Weber

Wir feiern unsere Weltmeisterin
Wir feiern unsere Weltmeisterin

 

 

Heidi Wurzer ist Weltmeisterin geworden bei der Club WM in Hong-Kong. Hier fuhr sie mit den Neckardrachen, (unser Team für nationale und internationale Fälle), vor fast einer halben Million Zuschauern, mit 4700 Sportlern, die aus 180 Clubs und  aus 20 Ländern  kamen, um die Weltmeisterehre.

 

Starker Wellengang machte allen Teams bei der WM zuschaffen, besonders aber die schweren Boote aus Amerika, Australien und Europa. So brach beim Training oder beim Rennen ein Steuerblatt, Boote wurden gerammt, Boote kenterten oder liefern voll.

 

Heidi wurde: 

Weltmeisterin über 2000 Meter, 20er Boot, Open

Vizeweltmeisterin über 2000 Meter, 20er Boot, Mix

Vizeweltmeisterin über 200 Meter, 20er, Boot, Mix

3. Platz, Bronze über 500 Meter, 10er Boot, Damen

4. Platz, nur Blech, über 200 Meter, 10er Boot, Damen

 

Das Team der Neckardrachen war das weltweit erfolgreichste Team bei der Club WM 2012 mit 7 Gold, 4 Silber und 3 Bronze.


Drachenbootpaddeln im Winter 2009/2010

Am 4. Januar 2010 war es soweit, der Winter war da. Es gab Dauerfrost mit tiefen Temperaturen in der Nacht. Als ich um 10.15 Uhr zum Bootshaus kam waren es noch 6 Grad minus. Mal gucken ob das Training heute stattfindet. Die Zahl wuchs bis auf 9 und wir gingen schön eingepackt aufs Wasser. Am Einbootsteg hatte sich eine dünne Eisschicht gebildet, die aber das 250 KG schwere Boote leicht durchschlug. Die Saar selbst war zum Paddeln frei, nur am Rand hatte sie eine 2 Meter breite Eisschicht.

Da der Chef (Ditmar) nicht da war, einigte man sich schnell nur 7 statt 14 KM, die aber ohne Pause zu fahren. Schon nach einem Kilometer hatte jeder in seiner Paddelkleidung schön warm und es macht einen riesigen Spaß bei der klaren und kalten Winterluft zu fahren. Nach der Wende blieb unser Steuermann Klaus dem Ufer nahe und so begleitete uns das "helle Singen" des brechenden Eises durch die Heckwelle unseres Bootes die ganze Zeit. Kurz vor Ende spielten wir noch Eisbrecher und fuhren mit dem Boot. Paddelten aber schnell wieder heraus, denn wir konnten zwischen den Eisschollen schlecht das Paddel bewegen.

Nach 7 KM glücklich und zufrieden am Steg gab es "Kinderglühwein". Jetzt schauten wir uns mal an. Jeder hatte auf seiner Seite ein wenig Eis an der Jacke, der Süllrand war vereist und das Spritzwasser von der Bugwelle war zu Eis erstarrt. Insgesamt hatte unser Boot sicherlich 10 KG Gewicht durch das Eis bekommen.

Heute schneit es und es soll kalt bleiben, so können wir vielleicht nächste Woche das Ganze wiederholen.

Volker

Drachenboot im Winter 2. Teil

Jetzt haben wir schon zwei Wochen Dauerfrost mit Temperaturen von minus 15 Grad nachts. Das hält auch die wärmste Saar nicht mehr aus und fängt an zuzufrieren. Anders als in Saarbrücken, wo die Saar zugefroren ist, wird sie in Merzig immer wieder durch den laufenden Schiffsverkehr aufgerissen.

Neun Paddler + Steuermann waren am Samstag und Sonntag zum Eisbrechen angetreten. Schön warm angezogen ging es bei strahlendblauen Winterwetter zum Bootssteg. Der Einstieg war etwas schwierig, denn die Slipanlage und der Steg hatten einen Eispanzer den wir erst durchbrechen mussten. Nach dem Einstieg fuhren wir mit den zusätzlich mitgebrachten PE-Paddeln zur eisfreien Fahrrinne. Von hier ging es 1700 Meter saaraufwärts, denn saarabwärts gab es keine Bahn durch das dichte Treibeis. Die Steuerleute machten eine regelrechte Slalomfahrt mit dem Drachenboot, denn sie steuerten es geschickt an den Eisfeldern und Treibeis vorbei. Nur bei totalen Sperren wurde ein kurzer Sprint eingelegt, so dass das Boot über die 1-2 cm starken Eisschollen in das nächste freie Fahrwasser glitt.

Dreimal fuhren wir unsere Strecke bergauf, aber sie wurde immer kürzer, weil das Treibeis immer mehr Richtung Merzig wanderte. Bei letzten Tour mussten wir schon nach 1300 Meter abdrehen, hatten aber unser Trainingspensum hinter uns fuhren durch die Eisschollen zum Steg und genehmigten uns einen heißen „Kinderglühwein“ von unserer Spenderin Daniela.

Der Wetterbericht hat für diese Woche anklingenden Frost angesagt, so dass dieses Wochenende sicherlich die stärkste Eisfahrt war. Aber der Winter ist noch nicht zu Ende!